Micha’s Lebenshilfe (33)

Wenn man sich auf Reisen begibt, dann sollte man stets eine kosmetische Schere mit sich führen, da es immer passieren kann, dass man nach einem Tag plötzlich gewahr wird, wie einem Haare aus der Nase sprießen, woraufhin man sich in einen Drogeriemarkt begibt, in dem man aber beim Anblick des Preisschildes “Nagelschere – 19,95 Euro” erschrocken wieder kehrt macht, um in einer Filiale der Schreibwarenkette McPaper stattdessen eine Kinderbastelschere zum Preis von 2,95 Euro zu kaufen, die ihre Aufgabe zwar auch erfüllt, dabei aber recht unangenehme Schmerzen verursacht.

[Die älteren Beiträge dieser Reihe kann man im Blog der Lesebühne Sax Royal finden.]

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Kommentar
  1. Henryk Richard Schulze

    Glücklicher Weise Reise ich nicht so viel, so dass mich dieses Dilemma nicht so oft ereilt. Unglücklicherweise gehe ich nicht regelmäßig genug zum orientalischen Barbier, welcher mir auf schmerzarme althergebrauchte langerprobte Weise die ästhetischen herausfordernden Körperzonen pflegt, welche dem Manne ab einem gewissen alter ereilen.
    Zu meinem dreißigsten Geburtstag schenkte mir mein Cousin – vielleicht aus jugendlichem Leichtsinn, sicher aber ästhetisch Überfordert – einen von diesen batteriebetriebenen Haarentferner. Praktisch so lange die Batterien frisch sind. Da Mann dieses Gerät in die verschiedensten Öffnungen senken kann, um mit einem wohligen Vibrieren die herausragenden Auswüchse zu entfernen. Leider bin und war ich kein Kind der tragbaren Musikabspielgeräte, so dass ich nie die Bevorratung mit Batterien verinnerlichte. Folge: dieses Wunderwerk der Technik wandelte sich vom Schneider zum Epilierer …
    In aufrichtige Anteilnahme
    PE

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