Link zum Text (50): Die letzten Männer

Oft hört man leider von aussterbenden Arten. Fast habe ich mich an diese traurigen Meldungen schon gewöhnt. In jüngster Zeit aber merke ich bei solchen Schreckensnachrichten doch öfter auf, denn es geht nicht mehr wie früher nur um das Sumatra-Nashorn, sondern auch um den gemeinen Mann. Der stehe nämlich ebenfalls vor der Ausrottung, so verkünden es zahllose Artikel, die gerade von verängstigten Männern verfasst werden. Schuld am Niedergang sei eine mysteriöse Seuche namens „Genderwahn“.

WEITERLESEN BEI DER SÄCHSISCHEN ZEITUNG

3

Kommentare
  1. Frans Bonhomme

    Nun, vielleicht bewahrt die im Genderwahn beschlossene paritätische Umbenennung der Berliner Straßen Frauen in Zukunft davor, sich für einen Schlafplatz prostituieren zu müssen.

    Man muss sich eben um die wirklich wichtigen Dinge zuerst kümmern.

    https://www.welt.de/vermischtes/article172347684/Wohnungslosigkeit-Das-Problem-ist-in-der-deutschen-Mittelschicht-angekommen.html

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/strassenumbenennungen-in-berlin-stadt-ohne-plan/9159702.html

    Antworten
    • Michael Bittner

      Ihr Denkfehler ist offenkundig: Jede vielleicht nicht allzu wichtige, aber grundsätzlich gute oder zumindest nicht schädliche Maßnahme lässt sich dadurch denunzieren, dass man auf irgendetwas Wichtigeres verweist. Aber etwas Gutes wird nicht dadurch schlecht, dass es noch Wichtigeres gibt.

      Antworten
  2. Frans Bonhomme

    Natürlich wäre es ein Denkfehler, wenn denn auch beide Maßnahmen ergriffen würden. Aber wenn handfeste Sozialprojekte durch Symbolpolitik ersetzt werden, dann trifft meine Kritik zu, denn genau danach sieht es aus. Bisher kann ich keine Taten erkennen, den sozialen Wohnungsbau im erforderlichen Ausmaß voranzutreiben.

    Antworten

Kommentar abgeben

XHTML: Du kannst folgende Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>