Michael Bittner ist ein freier Autor.
Er lebt in Berlin.

Michael Bittner wurde 1980 als Sohn der Arbeiterklasse in Görlitz geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Diehsa (Oberlausitz). Er studierte Germanistik und Philosophie an der TU Dresden und promovierte zum Dr. phil. Heute lebt er als freier Autor in Berlin.

Im Jahr 2005 war Michael Bittner einer der Gründungsautoren der Dresdner Lesebühne Sax Royal, seitdem liest er jeden Monat gemeinsam mit Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth neue Texte im Kulturzentrum scheune. Als Mitglied des Livelyrix e.V., der sich als Plattform für junge Literatur versteht, begründete er gemeinsam mit dem Verleger Leif Greinus im Jahr 2007 Literatur Jetzt!, das jährliche Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden. Seit 2010 liest er gemeinsam mit Udo Tiffert und Max Rademann auch jeden Monat bei der Görlitzer Lesebühne Grubenhund. Im Jahr 2016 war er unter Gründern der Berliner Lesebühne Zentralkomitee Deluxe.

Michael Bittner schreibt Geschichten, Satiren, Kolumnen und allerlei sonstige Versuche. Seit 2009 ist er Kolumnist bei der Sächsische Zeitung, zurzeit in der Rubrik Besorgte Bürger. Gelegentlich verfasst er satirische Beiträge für Die Wahrheit der taz. Einzelne Texte erschienen auch in Das Magazin, Süddeutsche Zeitung, The Guardian, Jungle World und konkret.

Im Jahr 2010 hat er das Buch Ästhetischer Staat oder politische Kunst? Die Poetik Georg Büchners am Ende der Kunstperiode im Thelem Verlag veröffentlicht. Ebenda erschien 2016 als Buch auch seine Dissertation Die Emanzipation des Fleisches und ihre Gegner. Literarischer Sensualismus zwischen Romantik und Vormärz. Im Herbst 2013 erschien eine Auswahl seiner Satiren und Kolumnen als Buch unter dem Titel Wir trainieren für den Kapitalismus im Verlag edition AZUR. Im Herbst 2016 veröffentlichte er im selben Verlag seinen Erzählband Das Lachen im Hals.

Presse

Dresdner Neueste Nachrichten

„Michael Bittner kann selbst philosophische Reflexionen in Sätzen anstellen, die dennoch wie leicht hingeworfen klingen. […] analytisch scharf, bissig, umwerfend komisch“ (Tomas Gärtner)

Sächsische Zeitung

„Schon komisch, der Mann ist nicht gerade das, was man eine Rampensau nennt. Stets spricht er leise und bedacht, als ob er jeden Satz prüft, bevor der über seine Lippen darf. […] Kaum zu glauben, dass so einer das Publikum zum Lachen bringt. Und wie es lacht! Da gibt es kein Halten, wenn Bittner seine Texte auf der Bühne vorträgt. Dabei macht er gar nicht viel. Nur dass er, nun doch recht laut, mit gekonnter Betonung, vom Blatt liest: Geschichten, die das Leben schrieb, Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns, politische Polemiken.“ (Marcus Krämer)

Kostprobe

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