Vom Werden und Leben des Antisemitismus. Über Peter Longerichs Geschichte des Antisemitismus in Deutschland

Ein deutscher Nazi scheitert nur knapp bei dem Versuch, in der Synagoge von Halle ein Massaker anzurichten. Islamisten greifen auf den Straßen Männer an, die Kippa tragen. Aktivisten aus dem linken Milieu erklären angesichts einer neuen Runde des Nahostkonflikts wieder einmal, die jüdischen Israelis seien inzwischen Nazis, die einen Völkermord betreiben. Der uralte Antisemitismus zeigt dieser Tage, wie quicklebendig er noch immer ist. Das Buch des Historikers Peter Longerich, der vor allem für seine Forschungen zum Nationalsozialismus bekannt wurde, scheint da beinahe wie ein Kommentar zum Zeitgeschehen.

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