Tag der offenen Tür

Und plötzlich geht alles ganz schnell: Für die Ukrainerinnen und Ukrainer, die wegen des russischen Eroberungskriegs aus ihrer Heimat fliehen müssen, werden die Grenzen geöffnet. Selbst ein Land wie Polen, das für seine Politik der Abschottung bekannt ist, entdeckt plötzlich das eigene Herz. Quartiere für die Flüchtenden werden gefunden, auch Plätze in Schulen für die Kinder, ja sogar Arbeitsstellen sind mancherorts schon im Angebot. Nichts daran ist falsch. Großes Lob verdienen vor allem die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer auch in Deutschland, die Geflüchtete in ihren eigenen Wohnungen unterbringen und oft kompetenter betreuen als die dafür eigentlich von Staats wegen zuständigen Versager. Und doch mischt sich in die Freude auch Zorn darüber, welch unverschämte Doppelmoral die europäischen Staaten in der Asylpolitik zeigen.

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