Über Marko Martins Buch „Die verdrängte Zeit“

Ein Oppositioneller in der DDR war der Sachse Marko Martin gleichsam schon von Geburt. Sein Vater hatte bereits wegen Wehrdienstverweigerung im Gefängnis gesessen, Marko Martin verweigerte ebenfalls und verlor so die Chance auf ein Studium. Die ganze Familie stellte einen Ausreiseantrag. Im Mai 1989 konnte Marko Martin in den Westen übersiedeln. Er nutzte die gewonnene Freiheit, um in den folgenden Jahrzehnten als Reiseschriftsteller die Welt zu erkunden, und verteidigte als politischer Publizist die liberale Demokratie. Es ist angesichts dieser Erfahrungen verständlich, dass Martin in seinem Buch Die verdrängte Zeit auf die Kulturgeschichte der DDR nicht ohne Zorn und Eifer blickt.

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