Termine der Woche

Am Donnerstag (13. Juni) gibt’s die letzte Show meiner Dresdner Lesebühne Sax Royal vor der Sommerpause in der Scheune. Und wie immer ist für jeden etwas dabei: Die Freunde des feinen Humors kommen ebenso auf ihre Kosten wie die Fans feuriger Satire und die Liebhaber des gereimten Wortes. Mit mir lesen die drei anderen Stammautoren nicht im Angebot: Max Rademann, der dichtende, singende und zeichnende Universalkünstler aus dem Erzgebirge, Roman Israel, der Erforscher der komischen Abgründe des Daseins und Stefan Seyfarth, der Poet, der Rap und sächsische Dichterschule zu verschmelzen weiß. Wie immer haben wir aber auch noch einen Gast aus der Ferne eingeladen: Diesmal ist es die junge Schriftstellerin Alina Sprenger aus Berlin. Tickets gibt es noch bis Mittwoch im Vorverkauf oder am Donnerstag am Einlass ab 19:30 Uhr. Start ist 20 Uhr.

Termine der Woche

Am Donnerstag (6. Juni) findet in Dresden eine neue Ausgabe des literarischen Streitgesprächs Buchsalon statt, bei dem Kritiker und Schriftsteller über Neuerscheinungen sächsischer Autoren sprechen. Ich darf diesmal mit Michael Hametner und Karin Großmann diskutieren. Wir widmen uns den Büchern: Volker Braun Handstreiche, Daniela Krien Die Liebe im Ernstfall, Jens-Uwe Sommerschuh Tarantella sowie Thomas Böhme Puppenkino. Letzterer wird aus seinem Werk auch lesen. Der Abend wird vom Sächsischen Literaturrat veranstaltet, Ort ist die Villa Augustin, los geht es um 19 Uhr.

Am Sonnabend (8. Juni) bin ich einer der Autoren beim Literaturfest Meißen. Um 16 Uhr lese ich selbst auf der Bühne auf dem Theaterplatz neue Kolumen, Satiren und Geschichten. Und ein bisschen später moderiere ich um 18:30 Uhr ebenda den Poetry Slam zum Literaturfest. Zu hören gibt es Texte von Josephine von Blueten Staub (Leipzig), David Klein (Dresden), Marsha Richarz (Leipzig), Sari Sorglos (Leipzig), Stefan Seyfarth (Dresden) und Temye Tesfu (Berlin).

Ein Streik wider Gott

Eine Bewegung von gläubigen Frauen möchte unter dem Motto „Maria 2.0“ die Gleichberechtigung in der katholischen Kirche erstreiken. Warum das Fundamentalquatsch ist und wen wir wirklich boykottieren müssen, habe ich für die taz aufgeschrieben:

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Falsch liegen immer nur die Anderen

Haben sich Menschen erst einmal in einer Gruppe zusammengefunden, werden die Anderen rasch zum Feind erklärt, den man verachtet, um das eigene Selbstgefühl zu erhöhen. Die Wiener Soziologin Laura Wiesböck hat in ihrem neuen Buch In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen diesen Mechanismus auf den verschiedensten Feldern der Gesellschaft untersucht und dabei festgestellt, dass nicht nur die üblichen Verdächtigen von ihm kontrolliert werden. Ich habe das Buch für die Sächsische Zeitung besprochen:

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Termine der Woche

Am Donnerstag (23. Mai) lese ich in Berlin als Gastautor mit den Brauseboys, der Lesebühne im Wedding. Achtung: Die Jungs sind umgezogen und lesen inzwischen in der Hausbrauerei Eschenbräu (Triftstraße 67). Die durchweg amüsanten Stammautoren sind: Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning. Als weitere Gäste mit dabei sind diesmal auch noch Hinark Husen und Lukas Meister. Los geht es um 20:30 Uhr.

Heimat gegen rechts. Über „Mein Osten“ von Silbermond

Krisen belasten die Nerven. Nicht zuletzt, weil in solchen Zeiten auch Menschen die drängende Berufung fühlen, sich zu Wort zu melden, die leider gar nicht viel zu sagen haben. Die Band Silbermond feiert seit vielen Jahren mit Wohlfühlschlagern große Erfolge. Die Musiker stammen aus Bautzen in der Oberlausitz, einem Ort, der für seine prachtvolle Altstadt bekannt ist, seit einer Weile aber auch für allerlei braunes Feuerwerk und Jagdgeschehen. Das haben selbstverständlich auch Silbermond mitbekommen. In ihrem neuen Lied „Mein Osten“ klagt Sängerin Stefanie Kloß: „Ich seh noch die traurigen Bilder einer dunklen Nacht. Im Lauftext steht der Name meiner Heimatstadt.“ Der Hörer fragt sich, ob hier nicht schon die „traurigen Bilder“ ein bisschen schief hängen. Sind denn die optischen Eindrücke das Beklagenswerte und nicht die Opfer? Die genauso wenig wie die Täter beim Namen genannt werden?

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Termine der Woche

Am Mittwoch (15. Mai) gibt’s eine neue Show meiner Lesebühne Zentralkomitee Deluxe in Berlin. Wie immer mit brandneuen Geschichten, Satiren und Songs im Geiste der Weltrevolution. Ich lese, singe und trinke dazu gemeinsam mit den Kollegen Tilman Birr, Noah Klaus, Christian Ritter und Piet Weber. Zu Gast haben wir diesmal die Autorin Insa Kohler von der Lesebühne Rakete 2000 aus Pankow. Um 20 Uhr in Kreuzberg an der Oberbaumbrücke in der Baumhaus Bar überm Musik & Frieden. Tickets gibt’s am Einlass für lächerliche 6 Euro.

Am Freitag (17. Mai) lese ich im ehrwürdigen Literaturhaus Berlin. Gemeinsam mit vielen Kollegen feiere ich dort das neue Buch Mit euch möchten wir alt werden. 30 Jahre Berliner Lesebühnen. Es lesen mit mir: Bov Bjerg, Daniela Böhle, Micha Ebeling, Kirsten Fuchs und Klaus Nothnagel. Musikalische Begleitung: Sebastian Krämer am Klavier. Durch den Abend führen Sarah Bosetti und Andreas Scheffler. Los geht es um 19:30 Uhr.

Ist „Eintopf“ noch ein Nazi-Wort?

Auch heute noch tummeln sich in der deutschen Sprache allerlei Wörter aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der Journalist Matthias Heine erzählt in seinem Buch Verbrannte Wörter (Duden) ihre Geschichte und widmet sich außerdem der Frage, welche dieser Vokabeln noch zu gebrauchen sind und welche auf den Müll gehören. Ich habe über das Buch für die Sächsische Zeitung geschrieben:

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Termine der Woche

Am Donnerstag (9. Mai) präsentiert unsere Dresdner Lesebühne Sax Royal in der Scheune eine brandneue Show. Der Frühling wird die Stammautoren Roman Israel, Max Rademann, Stefan Seyfarth und mich beflügeln und uns zu gefühlvollen Versen, munteren Geschichten und beschwingten Lieder inspirieren. Wie immer dürfen sich die Fans der Lesebühne aber auch noch auf einen besonderen Gastautor freuen. Diesmal ist es Cornelius Pollmer. Er ist Journalist, Autor und Moderator. Er schreibt für die Süddeutsche Zeitung, vor allem über den Osten Deutschlands und über Medien. 2018 erschien der Band „Randland“ mit vielen Texten aus den neuen Bundesländern. 2019 folgt das Buch „Heut ist irgendwie ein komischer Tag“, eine Reportage über einen Sommer in Brandenburg. Pollmer moderiert unter dem Titel „Samt & Sonders“ eine experimentelle Gesprächsreihe am Dresdner Staatsschauspiel und lebt diese Stadt auch sonst bis zum Äußersten, nicht zuletzt als ordentliches Mitglied der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden. Tickets gibt’s bis Mittwoch im Vorverkauf oder am Donnerstag ab 19:30 Uhr am Einlass. Startzeit ist 20 Uhr c.t.

Am Sonnabend (11. Mai) bin ich einer der Autoren beim Kantinenlesen, dem Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen. Heitere und satirische Geschichten gibt’s auch von Moderator Dan Richter sowie den Kollegen Jochen Schmidt, Christian Ritter und Udo Tiffert. Tickets gibt’s im Vorverkauf oder am Einlass ab 19:30 Uhr. Los geht es um 20 Uhr.