Aus meiner Fanpost (35): Am Rockzipfel von Mutti

Servus, Herr Dr.!

ich finde es immer wieder toll, wie Menschen, die ihrer Heimat ( Entschuldigung –  ist Heimat neonazistisch ? ), aus welchen Grund auch immer,den Rücken gekehrt haben, diese nun AUS DER FERNE verunglimpfen! Allerdings muß ich sagen, es war das Beste was Sie tun konnten. Sie hätten mit großer Sicherheit im rechtsverseuchten Sachsen keinen Fuß auf den Boden bekommen. Des weiteren bin ich überzeugt, daß Ihnen der Begriff  ,, Heimatgefühl “ absolut fremd ist!

Haben Sie je für Deutschland eine Waffe in der Hand gehabt – bei der Bundeswehr gedient? Für die NVA waren Sie wahrscheinlich noch nicht geboren. Da lernt MAN(N) so etwas wie TREUE, KAMERADSCHAFT, EHRLICHKEIT, DISZIPLIN sowie VATERLAND – UND HEIMATVERBUNDENHEIT! 

Nichts für Weicheier und HAIMATverrachter!

Oder haben Sie Ihr täglich Brot in der Produktion für eine Wertschöpfung im Akkord verdient? Eher wohl nicht! Sonnst würden Sie vielleicht auch die Millionen Protestler und ihre Ohnmacht gegen die Politik einer ehemaligen Linken, verstehen.

In Einem stimme ich Ihnen aber vollumfänglich zu, wenn Sie von sich behaupten,  Sie können sich nicht so dumm stellen  … !

Übrigens, in Sachsen wurde mit den Montagsdemos der Grundstein für die Wiedervereinigung gelegt. Nirgends wo anders!

Zu der Zeit hingen Sie vermutlich noch am Rockzipfel Ihrer Mutter!

Und nun an dem von „Mutti „.

Mit demokratischen Grüßen

*.Uwe ***


PS :

Sie tun mir sehr, sehr leid ! Die Vergewaltigungs -, Messerstecher-, und andere ,, Migranten „opfer “ sind Ihnen und den Alt –       Parteien  scheiß egal …      

Sehr geehrter Herr ***,

vielen Dank für Ihre Zuschrift! Ihre Vermutungen über meine Weltanschauung kann ich leider nicht bestätigen: Ich halte den Begriff „Heimat“ nicht für neonazistisch und Heimatverbundenheit ist mir gar nicht fremd. Ich bin gerne und oft in meiner sächsischen Heimat, wo auch die meisten meiner Freunde und Leser leben. Fremd sind mir allenfalls drollige Pappnasen wie Sie, die versuchen, sich zum Sprecher aller Sachsen aufzuwerfen und Missliebige eigenmächtig aus Sachsen auszubürgern.

Hochachtungsvoll, Michael Bittner

Termine der Woche

Am Dienstag (11. September) bin ich einer der Autoren bei „Peace, Love & Poetry“, dem Dichterwettkampf in Berlin, der nur Gewinner kennt. Mit dabei sind auch Volker Surmann und Samson, moderiert wird der Spaß von Sarah Bosetti und Daniel Hoth. Los geht es um 20:30 Uhr im Frannz Club.

Am Donnerstag (13. September) meldet sich meine Dresdner Lesebühne Sax Royal zurück aus der Sommerpause in der Scheune mit einer Neuigkeit: Ab sofort begrüßen die Stammautoren Roman Israel, Max Rademann, Stefan Seyfarth und ich jeden Monat einen Stargast aus der Ferne! Im September ist es der Schriftsteller, Musiker und Kabarettist Tilman Birr. Tilman ist in Berlin Mitglied der Slamshow Zentralkomitee Deluxe. Mit seinem aktuellen Solo-Programm „… alles andere später“ tourt er gerade durch die Republik. Außerdem schreibt er auch noch regelmäßig Bücher und spielt Platten ein. Zuletzt erschien seine kleine Heimatkunde „Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren“ und die CD „Ich hab ’nen LKW für dich geklaut“. Heiterkeit ohne Reue ist garantiert! Los geht’s um 20 Uhr. Karten gibt es bis Mittwoch im Vorverkauf oder am Donnerstag am Einlass ab 19:30 Uhr.

Zeit der großen Gefühle

Lass uns über Gefühle reden! So mancher Mensch erschauert, hört er diesen Satz, vorgetragen vom Partner mit ernster Miene. Doch müssen auch wir heute einmal über Gefühle reden. Beginnen wir mit den Gefühlen auf dem Brocken. Über diesen höchsten Gipfel des Harzes hörte ich einmal in einem Wetterbericht im Radio, es herrsche dort gerade eine Temperatur von minus 2 Grad, die sich aber wegen des scharfen Windes wie minus 12 Grad anfühle. Ich fing augenblicklich an zu zittern, denn die Kälte auf dem Brocken konnte ich sogar aus der Entfernung fühlen. Herrschte demnach nicht auch in meinem gut beheizten Zimmer nun eine gefühlte Temperatur von minus 12 Grad? Wenigstens für einige Augenblicke? Oder zumindest von minus 2 Grad? Den Unterschied zu bestimmen, würde mir schwerfallen, denn soweit ich mich erinnere, fühlen sich minus 2 Grad und minus 12 Grad ziemlich ähnlich an, kalt nämlich.

Temperaturen misst man mit dem Thermometer. Aber wie werden gefühlte Temperaturen gemessen? Stellt man da irgendeinen Mann testweise auf den Gipfel des Brockens, möglichst unbekleidet, um die Messwerte nicht zu verzerren, und fragt ihn: „Wie fühlst du dich?“ Und er antwortet: „Minus 12 Grad?“ – „Ganz sicher? Nicht minus 11 oder minus 13?“ Stoppt man die Zeit, die er in der Kälte aushält, bevor er nach einem Glühwein verlangt? Misst man nach, um wie viele Zentimeter sein empfindlichstes Körperteil zusammenschrumpft? Hat diese Art der Gefühlsmessung eigentlich Grenzen? Wie sieht’s aus, wenn schon minus 273,2 Grad Celsius herrschen – und dann kommt auch noch ein kühles Lüftchen auf?

Bei den gefühlten Temperaturen, die Meteorologen seit einiger Zeit verkünden, geht es wohl hauptsächlich darum, dem Publikum zu schmeicheln. „Liebe Kunden, wir kümmern uns nicht nur um die kalten Fakten, wir wollen eure Herzen wärmen, indem wir uns um eure Gefühle sorgen! Euer Empfinden ist es, das zählt, denn ihr seid die, die zahlen. Am liebsten würden wir euch jeden Tag Sonnenschein ansagen, nur um eure Gefühle zu schonen und euer Wohlbefinden zu erhöhen. Aber leider beschwert ihr euch ja auch bei uns, wenn es dann doch regnet. Ganz unabhängig habt ihr euch von den Tatsachen eben noch nicht gemacht, deswegen können wir das auch nicht tun, so gern wir es würden.“

Dass die Welt sich oft anders anfühlt, als sie ist, kann man gar nicht bestreiten. So dehnt sich beispielsweise die Zeit, wenn man sich in einer Regionalbahn auf der Fahrt nach Gera befindet. Auch der Raum ist relativ: Selbst ein Fahrstuhl mit einem Volumen von 10 Kubikmetern bietet nicht genug Platz für zwei Menschen, wenn einer von ihnen soeben einen Döner mit Knoblauchsoße verzehrt hat. 20 Kilogramm werden zu 200 Kilogramm, handelt es sich bei ihnen um eine Umzugskiste des Ex-Partners. Wir wissen schon lange um diese Relativität der Wahrnehmung. Neu aber ist in unseren Tagen der Anspruch vieler Leute, die Welt möge sich gefälligst ihren Empfindungen entsprechend einrichten. „Du, sorry, aber könntest du vielleicht mal damit aufhören, vor meinen Augen Erdbeereis zu essen? Ich find das ganz schön rücksichtslos von dir! Weißt du nicht, dass ich allergisch gegen Erdbeeren bin? Du triggerst mich grad total!“

Vor einer Weile sorgten Berliner Student*innen dafür, dass das Gedicht eines alten weißen Mannes von der Fassade ihrer Hochschule verschwand. Ihrer Interpretation zufolge reproduzierte das Gedicht, in dem die Worte „Frauen“ und „Bewunderer“ vorkamen, patriarchalische Muster. Die Student*innen fühlten sich durch den Anblick des Gedichtes bedrückt, ja geradezu bedroht. Sie warfen dem Poeten nicht unmittelbar Sexismus vor, sondern begnügten sich damit, festzustellen, das Poem verursache ihnen einfach ein „komisches Bauchgefühl“. Deshalb müsse es weg. Ich finde, die Student*innen haben alles Recht, selbst zu entscheiden, wie ihre Universität angepinselt werden soll. Als ich ihre Begründung hörte, bekam ich aber dennoch ein komisches Bauchgefühl. Es passiert mir immer öfter in letzter Zeit, dass es mich triggert, wenn andere Leute sich getriggert fühlen.

Wenn komische Bauchgefühle von nun an als Argumente gelten, weiß ich nämlich nicht mehr, wie ich noch dem sächsischen Wutrentner widersprechen soll, der so ein komisches Bauchgefühl hat, seit Menschen mit dunkler Haut in seiner Nachbarschaft eingezogen sind. Statistiken brauche ich ihm gar nicht erst vorzulegen, denn er wird mir erwidern, die seien leider nicht in der Lage, etwas gegen seine gefühlte Bedrohung auszurichten. Nur konsequente Abschiebungen könnten da wirklich helfen. Was wollen wir ihm entgegnen? Wir brauchen gegen Donald Trumps alternative Fakten jedenfalls nicht mehr protestieren, wenn wir Gefühle als Alternative zu Fakten akzeptieren. Gegen Gefühle ist kein Widerspruch möglich. Wir können den Leuten nicht die Schädel aufbrechen, um festzustellen, ob die Gefühle wirklich so aussehen, wie sie es uns sagen. Gefühle lassen sich nicht widerlegen. Niemand kann sich über seine eigenen Gefühle täuschen. Nichts liegt da näher, als daraus zu schließen, die eigenen Gefühle könnten nie täuschen. Um sich von diesem Fehlschluss zu kurieren, genügt es aber eigentlich, sich daran zu erinnern, in welchen Menschen man in der achten Klasse so verliebt war, dass man ihn für das großartigste Wesen des Planeten gehalten hat.

„Der Mensch ist das Maß aller Dinge!“, soll ein Sophist im alten Griechenland gelehrt haben. Diese Maxime ist schon zweifelhaft genug. Ganz unangenehm wird es aber, wenn jeder Mensch für sich persönlich beansprucht, eben der Mensch zu sein, der das Maß aller Dinge sei. Wer sich selbst zum Maßstab für alle anderen erhebt, dem werden die Mitmenschen stets unpassend erscheinen. Damit sie passen, müssen sie passend gemacht werden, erniedrigt zum Beispiel oder gleich einen Kopf kürzer. Reden die anderen das Falsche, muss man ihnen das Maul stopfen. Haben die anderen die falsche Farbe, bittet man einen Anstreicher, die Macht zu übernehmen.

In einer Welt, die von Gefühlen regiert wird, herrscht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Friede, Freude und veganer Eierkuchen, sondern Krieg. Denn Gefühle sind ständig beleidigt oder verletzt, Gefühle lassen nicht mit sich reden, Gefühle sind Diktatoren. Dass Gefühle trotzdem einen guten Ruf, Tatsachen aber einen schlechten haben, ist verständlich. Viele Tatsachen sind ja wirklich ziemlich unangenehme Gesellen. Sie sehen hässlich aus, sie nerven, sie machen uns traurig. Man denke nur an so widerwärtige Tatsachen wie Nazis, Hundescheiße oder Bananenweizen. Es ist nicht verwunderlich, dass viele empfindsame Menschen nichts mehr mit solchen Fakten zu tun haben wollen und sich lieber mit dem beschäftigen, was in ihrem eigenen Bauch so vor sich geht. Ich denke aber, es ist besser, wenn wir bei den Tatsachen bleiben und ihnen ins Auge schauen. Ein paar von denen lassen sich mit etwas Mühe vielleicht sogar ändern.

Warum ich bei „Aufstehen“ nicht mitmache. Eine Absage von links

Wenn jemand, der ver­spro­chen hat, unser zer­schla­ge­nes Por­zel­lan wieder heil zu machen, mit einem Hammer anrückt, dann wundern wir uns. Ähn­li­che Ver­wir­rung herrscht derzeit um die linke Samm­lungs­be­we­gung „Auf­ste­hen“. Deren lau­teste Stimme ist bislang Sahra Wagen­knecht, die in ihrer Kar­riere immer wieder aufs Neue das Talent bewie­sen hat, die Geister zu schei­den. Die Frau, die alle Linken sammeln möchte, hat es bislang noch nicht einmal geschafft, die eigene Partei hinter sich zu ver­sam­meln. Es vergeht kaum ein Tag, an dem Wagen­knecht sich nicht mit schar­fen Worten für eine stren­gere Ein­wan­de­rungs­po­li­tik aus­sprä­che. Ihre For­de­run­gen sind inzwi­schen härter als jene, die man aus den Reihen der Union hört, denn sogar gere­gelte Arbeits­mi­gra­tion ist Wagen­knecht ein Gräuel. Dass sie mit ihren Deut­sche-zuerst-Parolen viele jener Linken ver­schreckt, die sie doch eigent­lich anlo­cken sollte, scheint sie nicht zu stören.

WEITERLESEN BEI ZENTRUM LIBERALE MODERNE

Der große Austausch

Es ist amüsant, wie gerade jene Leute, die uns ständig sagen, wir sollten doch bitte angesichts der gegenwärtigen Ereignisse nicht immer an die Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts denken, das sei doch so lange her und inzwischen lägen die Dinge ganz anders – wie eben diese Leute für ihre Vergleiche bis in die Bronzezeit zurückkehren, um uns die Apokalypse auszumalen, die Europa wegen der Einwanderung drohe.

WEITERLESEN BEI DER SÄCHSISCHEN ZEITUNG

Zitat des Monats August

Demokratie verlangt auch, dass wir fähig sind, uns in die Wirklichkeit von Menschen zu versetzen, die anders sind als wir, damit wir ihren Standpunkt verstehen. Vielleicht können wir ihre Meinung ändern, vielleicht ändern sie aber auch unsere. Das aber kannst du nicht schaffen, wenn du von Vornherein alles, was deine Gegner zu sagen haben, als falsch abtust. Du schaffst es auch nicht, wenn du darauf bestehst, dass alle, die nicht sind wie du, weil sie weiß sind oder männlich, unmöglich verstehen können, was du fühlst, und dass sie nicht das Recht haben, über bestimmte Themen zu reden.

Barack Obama bei der Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela in Johannesburg (Südafrika)

Termine der Woche

Am Mittwoch (5. September) bestreite ich gemeinsam mit dem Freund und Kollegen Max Rademann eine Show in der Sommereihe „Gartengeflüster“ im Dresdner Kabarett Breschke & Schuch. Getreu dem Motto der Reihe „Text miez Musik“ werden dabei zur Freude des Publikums Geschichten auf Lieder treffen. Ich lese Texte aus meinem aktuellen Buch Der Bürger macht sich Sorgen, aber auch neue Geschichten. Max spielt dazu einige seiner schönsten Lieder. Karten kann man beim Kabarett reservieren oder im Vorverkauf erwerben. Los geht es um 19:30 Uhr.

Am Sonnabend (8. September) bin ich einer der Autoren beim Kantinenlesen, dem von Dan Richter moderierten Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen. Heitere und satirische Geschichten gibt’s auch von den Kollegen Uli Hannemann, Andreas Krenzke und Meikel Neid. Los geht es um 20 Uhr. Karten können neuerdings auch im Vorverkauf erworben werden.

Am Sonntag (9. September) lese ich erstmals beim Fontänefest in Halle an der Saale, das in diesem Jahr sein zehnjäriges Jubiläum begeht. Ich lese Texte aus meinem aktuellen Buch Der Bürger macht sich Sorgen, aber auch neue Geschichten. Zu erleben bin ich zweimal auf der Großen Bühne, um 14:55 Uhr und 16:45 Uhr.

Aus meiner Fanpost (34): Der Ostnormalo

Betreff: Verurteilung Merkel und Ihre Schergen das Journalistenvolk

Guten Tag Herr Bittner,
Euere Kanzlerin hat sich schuldig gemacht:
– Amtseidbruch (Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
==> Volksverrat

– Menschenschmuggel in millionenfacher Form ( Land ohne Gesetze, ohne Grenzen!)

– Unterdrückung ethnischer Minderheiten (Deutsche Volk)

– Unterdrückung der Pressefreiheit (kein Journalist, kein Fernsehteam übt Kritik an dieser Politik des Untergangs ==> Schlimmere Zensur gab es nicht in der DDR, soviel zum Rechtsstaat!)

–  Herabsetzung des Bildungsstandard und damit kulturelle Verblödung der Massen

– Förderung der Bildung von Kriminalität aller Art, Unterstützung von jeglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Polizei wird zum Prügelknaben des Merkel – Wunsch – Mischkulturen Volkes, außer Kraft setzen des Staates zu Gunsten von Glaubenskriegern

– Unterstützung der Slumbildung in Klein- sowie Großstädten und gesetzfreier Zonen

Das Land hat aufgegeben und alle meine ausländischen Freunde, ich habe noch welche, bedauern uns eigentlich nur noch. Und die Achtung, die man auf Grund der Errungenschaften unseres Volkes auch nach zwei Weltkriegen entgegengebracht hat ist gegen Null gesunken. In jedem anderen Land säße Frau Merkel vor einem ordentlichen Gericht oder man hätte Sie mit Ihrer ganzen Bucht davon gejagt!

Herr Bittner, nur noch einmal kurz zu Ihrer Presse. Die „positiven“ Beispiele die zu 99% zusammengestellte Kurzaufnahmen sind, die uns das Fernsehen bietet sind oft Haarsträubend, denn selbst dieses ist für den „Ostnormalo“ zu erkennen. Ich glaube die meisten Journalisten haben Kopfhörer auf und hören Märchen aus 1000 und einer Nacht oder haben die imposante und genüssliche Stimme von unserer ganz Großen und malen Ihr weiterhin bunte Bilder von den Parkanlagen, die nur noch für auserwählte zu betreten sind.

Sie haben Ihre amerikanischen Verhältnisse Herr Bittner, selbst Trump lacht über die totale Hilflosigkeit Deutschlands und erst recht über die EU, die auch nur Steigbügelhalter der AMIS war. Nichts, aber auch gar nichts im Interesse der Völker Europas, nur für die Monopole!

Ich werde Ihnen noch ein Geheimnis verraten. Mein Vater war EDELKOMMUNIST und wäre bei aller Humanität mit diesem Staat genau so unzufrieden wie mit den Genossen der DDR!

Ein schönes Wochenende

Lothar ***

Muss Deutschland sterben?

Nicht erst neuerdings, sondern seit Jahrzehnten wird uns von Neonazis prophezeit, die Deutschen schlitterten blind dem drohenden „Volkstod“ entgegen. Überraschenderweise sind die Deutschen aber immer noch da. Frauen bekommen sogar wieder öfter Kinder, es fehlt inzwischen an Kindergärten und Schulen. All jene, die sich nach dem Untergang sehnen, befriedigt das aber nicht. Denn es ist auch der Einwanderung zu verdanken, dass Deutschland noch nicht schrumpft und allzu sehr vergreist. Man könnte sich einfach darüber freuen, wie viele Menschen aus aller Welt in Deutschland leben wollen, trotz des schlechten Wetters und der schlechten Laune, die hier oft herrschen. Man kann sich aber auch auf die Straße stellen und ein Pappschild mit der Aufschrift „Migration = Völkermord“ hochhalten, weil man davon überzeugt ist, dass Kinder nur dann unsere Zukunft sind, wenn sie mit der richtigen Hautfarbe geboren werden.

WEITERLESEN BEI DER SÄCHSISCHEN ZEITUNG